Meine Gedanken rund um Yoga, Ayurveda & Achtsamkeit.
Echt & Ganzheitlich
Hier sehen Sie das Beste am Yoga: Shavasana.
Oder ist es doch eher das, worum es im Yoga eigentlich geht? Verbindung. Vereinigung. Gemeinschaft. Einssein.
Genau das sieht man heute nur noch selten. Man sieht eher fancy Asana-Posen, tolle Leggings, bunte Matten, die verrücktesten Stundenkonzepte, tanzende Flows und Popmusik. Höher, schneller, weiter – um in der heutigen Zeit mithalten zu können.
Ich möchte mich da gar nicht ausnehmen.
Auch ich habe manchmal das Gefühl, ich müsste mehr anbieten, noch flottere "Tanz-Asanas" unterrichten oder meine Playlist ändern. Da kommt schnell der Zweifel hoch: Bin ich gut genug? Unterrichte ich noch „DAS“ Yoga, das gerade so beliebt ist?
Und dann habe ich dieses Bild gesehen. Meine liebste Soulyogini und ich in Shavasana. Ein festgehaltener Moment, der ganz besonders war.
Das Bild ist schon zwei Jahre alt, aber ich erinnere mich noch genau daran, wie ich auf dem Boden lag:
- Mein Körper, der sich immer mehr mit der Erde verbindet.
- Eine Entspannungswelle, die von Kopf bis Fuß durch mich hindurchrollt.
- Ruhe im Kopf, Leichtigkeit im Herzen.
- Weit werden, unendlich weit – und die Wärme von Mines Hand.
In dem Moment wurde mir klar: Ich brauche keine fancy Asanas, ich brauche keine Popmusik. Denn ich erinnere mich selten an das Gefühl, das ich in einer bestimmten Pose hatte – aber ich erinnere mich immer an Shavasana.
An dieses tiefe, unbeschreibliche Gefühl, das ich so nirgends sonst auf der Welt erlebe. Das Gefühl, wenn ich wieder ganz mit mir selbst verbunden bin.
So schließt sich der Kreis.
Denn genau das ist es, worum es im Yoga geht: Einheit. Verbundenheit. Und die Erinnerung an mich selbst. Dieser Moment ist der Grund, warum ich vor über sechs Jahren losgegangen bin, um genau das mit der Welt zu teilen. Seit Januar 2020 darf ich diesen Weg nun schon hauptberuflich mit euch gehen.
Ganz ohne „höher, schneller, weiter“. Sonder ganz bei dir.
Warum wir in Zeiten von KI mehr Ayurveda & Achtsamkeit brauchen.
Ich öffne die KI, um mir Rat bei einem Dokument zu holen. Kurz scannen, zusammenfassen lassen und dann hoffentlich mehr verstehen als zuvor. I mean, 10 Seiten AGBs – wer will das noch lesen?
Danach die Frage der schlauen KI, ob sie mir nun das Ergebnis in einer Mail schreiben soll. Natürlich kann sie schon in meinem Maileingang den Absender raussuchen und auch die Antwort einfügen. Schneller als ich mich versah, ging schon fast die Mail raus.
HALT STOPP! Das ging mir jetzt aber zu schnell...
Und auch ist es mir zu schnell, wo sich überall KI in mein Leben heimlich einschleicht, ohne dass ich dies merke. In WhatsApp, bei Anrufen, Mail, beim Bestellen – überall ploppt KI auf.
Der Einheitsbrei im Außen
Und mal ganz ehrlich: Man liest doch sofort, ob etwas mit KI erstellt wurde. Von diesen hässlichen KI-Flyern oder KI-Bildern möchte ich gar nicht sprechen.
Die Folge: Wir suchen noch mehr im Außen – in der KI – als wir es eh schon tun. KI optimiert die Prozesse, KI optimiert deinen Liebesbrief, KI optimiert deine Gedanken, KI optimiert, was du fühlen sollst. KI optimiert, wer du bist... oder soll ich eher sagen, wer du sein willst?
Dabei möchte jeder einzigartig sein. Wir sehnen uns danach, besonders zu sein. Gesehen zu werden, dass wir anders sind als alle anderen.
Die ayurvedische Antwort auf den KI-Wahn
Im Ayurveda gibt es keine Behandlung für alle – denn jeder Mensch hat eine einzigartige Konstitution (Prakriti). Man kann nicht jedem das Gleiche geben, denn das funktioniert nicht. Hier wird noch die Besonderheit eines jeden gesehen und auch so behandelt.
Und tief in mir wünsche ich mir, dass auch diese Besonderheit überall sonst nicht verloren geht.
- Dass wir auf unsere innere Stimme hören und nicht immer „Chatti“ fragen.
- Dass wir den Flyer so erstellen, wie wir es schön finden – kein Einheitsbrei.
- Dass wir ein Foto von uns machen und man sieht unsere Einzigartigkeit.
Echt – Authentisch – Lebendig - wie das Bild mit meinen Freunden auf dem Festival.
Seit Januar 2020 begleite ich Menschen genau auf diesem Weg: zurück zu ihrer eigenen Natur, um wieder zu hören, was der Körper uns wirklich sagen will. Jenseits von Algorithmen und Standard-Lösungen.
Du sehnst dich nach einer echten Pause und digitaler Auszeit?
Schau dir meine aktuellen Kurse und Workshops an oder lass uns in einer ganzheitlichen Ayurveda-Beratung deine persönliche Balance finden.

